Caleta de Famara (Teguise): Anfahrt und der Wind von heute
Sechs Kilometer Sand unter der Steilküste von Famara, Gemeinde Teguise: echte Welle, steter Wind, der Strand der Surfer. Kein Ort für ein ruhiges Bad.
Die Caleta de Famara ist das andere Gesicht Lanzarotes. Sechs Kilometer offener Sand unter dem Risco de Famara, der sechshundert Meter hohen Steilwand, die den Norden der Insel abschließt, in der Gemeinde Teguise. Der Strand liegt nach Nordwesten — direkt im Passat und in der atlantischen Dünung. Das Meer arbeitet hier immer.
Genau deshalb kommt man her. Famara ist der Strand für Surfen und Kitesurfen, mit ganzjährig geöffneten Schulen im Ort La Caleta. An guten Tagen ist die Welle lang und geordnet; an großen Tagen ist sie etwas für Leute, die wissen, was sie tun.
⚠️ Zum sorglosen Baden taugt der Strand nicht. Es gibt kräftige Rückströmungen, und der Grund ändert sich schnell. Bei Welle bleibt man am Ufer, und Kinder lässt man keine Sekunde aus den Augen. Eine durchgehende Rettungsschwimmer-Aufsicht gibt es nicht.
Anfahrt
Von Teguise sind es rund zwanzig Minuten hinunter zur Küste, vom Flughafen etwa vierzig. Der Ort La Caleta de Famara hat Straßenparkplätze — an guten Windtagen früh belegt —, Bars, Boardverleih und einige Fischlokale.
Gut zu wissen
Der Wind ist fast immer da: Er ist der Grund, warum die Surfer kommen, und der Grund, warum man für ein ruhiges Bad besser in den Süden fährt. Der Sonnenuntergang hier, mit der Steilwand im Rücken und La Graciosa davor, lohnt den Weg auch ohne Brett.