Punta Mujeres (Haría): Anfahrt und der Wind von heute
Kein Sand: Naturbecken in der Lava, die das Meer füllt und in denen das Wasser still steht. Das schönste Bad im Norden.
Nach Punta Mujeres, einem Dorf weißer Häuser in der Gemeinde Haría, fährt man nicht wegen des Sandes – den gibt es nicht. Man fährt wegen der Naturbecken: Mulden im Lavagestein entlang der ganzen Dorffront, in die der Ozean mit der Flut läuft und dann ruhig, klar und geschützt steht.
Das ist ein anderes Baden als an den Stränden im Süden: Man steigt über Leitern hinab, der Grund ist blanker Fels, das Wasser kühler. Dafür schwimmt man in glasklarem Wasser, das Dorf im Rücken, das offene Meer einen Meter entfernt.
Anfahrt
An der Nordküstenstraße zwischen Arrieta und Órzola; von Arrecife etwa vierzig Minuten. Geparkt wird in den engen Dorfstraßen – besser am Ortseingang stehen lassen und ein Stück gehen.
Gut zu wissen
⚠️ Bei ruhiger See sind die Becken herrlich, bei Dünung gefährlich: Wenn Wellen über den Rand schlagen, steigt man nicht hinein – man sieht es sofort. Badeschuhe sind ratsam, der Fels ist scharf. Zum Liegen gibt es keinen Sand, nur Beton und Stein.