Tenesar, das fast leere Fischerdorf an der Westküste

Tenesar ist ein Weiler in der Gemeinde Tinajo, vielleicht die traditionellste Küstensiedlung, die auf Lanzarote überlebt hat. Es ist eine Gruppe kleiner Häuser, planlos um Gassen aus festgetretenem Jable errichtet, die direkt zur Küste führen.
Abblätternde Mauern, vor den Türen vergessene Stühle und Fanggerät — Eimer, Reusen, Netze — erinnern an eine Vergangenheit aus Fischerei und Muschelsammeln, die noch nicht lange her ist. Heute ist der Ort nahezu unbewohnt.
Was man sieht und was man braucht
Am Ende der wenigen Straßen liegt eine Bucht mit schwarzem Sand, geschützt in einer kleinen Einbuchtung. Bemerkenswerter noch sind die Lavaklippen, ähnlich denen von Los Hervideros, aber ohne Stege und ohne Menschen.
Es gibt keine markierten Wege: Die Pfade sind steinig, das Gelände uneben. Nötig sind feste, geschlossene Schuhe, und man sollte bei vollem Tageslicht kommen. Es gibt nichts — keine Bar, kein Wasser, keinen Schatten.
Quellen: Turismo Lanzarote, Lanzarote Film Commission (consultados el 14/08/2026).
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