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Yaiza erhält fünf Angebote für die neue Müllabfuhr: ein Vertrag über 36 Millionen

Veroeffentlicht am 16. August 2026
Yaiza erhält fünf Angebote für die neue Müllabfuhr: ein Vertrag über 36 Millionen
Building of the Brotherhood of fishermen - Port of Playa Blanca - Lanzarote -B10 · Luis Miguel Bugallo Sánchez(Lmbuga) · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Der Gemeinde Yaiza liegen fünf Angebote für die neue Sammlung und Beförderung des Hausmülls vor. Die Frist für die Einreichung endete am Montag, dem 10. August; nun beginnt die technische Prüfung.

Der vorgeschlagene Vertrag gehört zu den umfangreichsten, die die Gemeinde je ausgeschrieben hat: zehn Jahre Laufzeit, Volumen rund 36 Millionen Euro. Er umfasst die Sammlung und den Transport zur Deponie der Insel sowie Lieferung, Reinigung und Wartung der Container.

Was sich ändert

Das Leistungsverzeichnis erweitert den Umfang deutlich. Erfasst werden nun Bioabfall, Restmüll, Speiseöl aus Haushalten, Sperrmüll, Elektrogeräte und Grünschnitt.

Die eigentliche Neuerung sind die mobilen Wertstoffhöfe: Anlagen, die nicht an einem festen Ort bleiben, sondern zwischen den Dörfern der Gemeinde wechseln. Das beantwortet ein praktisches Problem in Yaiza, wo die Ortschaften weit auseinanderliegen und wer kein Auto hat, einen festen Standort kaum erreicht.

Das beauftragte Unternehmen verpflichtet sich zudem, im öffentlichen Raum abgelagerten Bau- und Abbruchschutt zu beseitigen — jene Ablagerungen, aus denen am Straßenrand kleine wilde Deponien entstehen.

Warum jetzt

Bürgermeister Óscar Noda erklärte, Ziel der neuen Ausschreibung sei es, die Sammlung in allen Dörfern zu verbessern und den Dienst mit Maßnahmen auszuweiten, die «weit effizienter und an das Wachstum der ansässigen wie der touristischen Bevölkerung angepasst» seien.

Der für Sauberkeit zuständige Stadtrat Rubén Arca hob gerade die erweiterten Abfallarten und die mobilen Wertstoffhöfe hervor.

Yaiza ist eine der Gemeinden der Insel, in der die Lücke zwischen gemeldeter Einwohnerzahl und tatsächlicher Präsenz am deutlichsten spürbar ist — wegen des touristischen Gewichts von Playa Blanca. Ein nur auf Einwohner ausgelegter Dienst gerät in der Hochsaison an seine Grenzen. Genau das ist der Grund, den Vertrag neu aufzusetzen statt den bestehenden zu verlängern.

Press Living Lanzarote16. August 2026