El Almacén, zehn Jahre nach der Wiedereröffnung: wie Arrecife sein Kulturzentrum zurückbekam

Es gab eine Zeit, in der die Kultur von Arrecife kein Zuhause hatte. 2009 schloss das Inselkulturzentrum El Almacén — auf Betreiben von César Manrique entstanden und damals seit fünfunddreißig Jahren in Betrieb — seine Türen. Etwa zur selben Zeit schloss auch die Casa de la Cultura der Hauptstadt.
Zwei Häuser weniger auf einmal, in einer Stadt, die nicht viele hatte. Die Lücke war überall zu spüren, vor allem aber in der bildenden Kunst: Die Räume zum Ausstellen fielen ersatzlos weg.
Der Abschied sollte vorübergehend sein. Umbau und Genehmigungen zogen sich jedoch über sieben Jahre — lange genug, dass man in der Stadt zu fürchten begann, die Wiedereröffnung komme nie. Sie kam im September 2016: In diesem Monat sind es zehn Jahre.
Was es heute ist
El Almacén ist wieder der Ort, an dem man in Arrecife sieht, was sonst nirgends vorbeikommt — Ausstellungen, Kino, Gespräche, Konzerte im Hof. Ein Detail sagt viel: Wenn man die Kulturorte der Hauptstadt aufzählt, beginnt die Liste noch immer hier.
Pamela Maletti
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