Ein Dokumentarfilm über César Manriques sechs Stunden in New York, am 4. September in Jameos

Das Auditorium der Jameos del Agua zeigt am 4. September um 20:00 Uhr die Premiere des Kurzdokumentarfilms Las horas ciegas von Concha de Ganzo. Der Eintritt ist frei, Online-Reservierung erforderlich.
Der 24-minütige Film greift eine private Episode aus dem Leben César Manriques auf. Nach einer Netzhautablösung während einer Karibikreise legte der Künstler einen sechsstündigen Zwischenstopp in New York ein, bevor er zur Operation nach Spanien zurückkehrte. Am Flughafen empfing ihn sein Neffe Eduardo Manrique.
Der Film arbeitet an diesem Schwebezustand: die Verletzlichkeit eines Mannes, der sein Augenlicht zu verlieren drohte, erzählt fern der Werke, die ihn berühmt machten.
Der Ort ist kein Zufall
Einen Film über die Angst vor dem Erblinden ausgerechnet in den Jameos del Agua zu zeigen — einem Saal, den Manrique in eine Lavaröhre baute und in dem er mit Licht und Dunkel spielte wie sonst nirgends — fügt dem Dokumentarfilm eine Ebene hinzu. Früh reservieren: Das Auditorium hat wenige Plätze.
Pamela Maletti
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