Agustín Espinosas Surrealismus kommt am 11. September in die Cueva de los Verdes

Am 11. September um 20:00 Uhr läuft im Auditorium der Cueva de los Verdes das Stück Lancelot 28º-7º: eine Mischung aus Kabarett, elektronischer Musik, lyrischem Gesang, Performance und Humor. So gesagt klingt es nach Durcheinander; der Punkt ist, dass die Vorlage es trägt.
Der Text ist das gleichnamige Buch von Agustín Espinosa, einer der zentralen Figuren des kanarischen Surrealismus, der Lanzarote in den Zwanzigerjahren als literarisches Gebiet dachte, bevor es ein geografisches war. Die Inszenierung macht daraus eine zeitgenössische Lesart, frei und respektlos.
José Carlos Campos gibt dem Schriftsteller einen Körper und führt das Publikum durch diese Geografie. Bei ihm die Komponistin und Interpretin Belén Álvarez Doreste – Lajalada, die die elektronische Landschaft live baut, und der Tenor Manuel Gómez Ruiz, der den lyrischen Gesang in das Bühnenspiel bringt.
Der Ort erledigt die halbe Arbeit: Die Cueva de los Verdes ist eine Lavaröhre, das Auditorium liegt im Gestein. Ein surrealistischer Text über Lanzarote, gespielt im Inneren Lanzarotes — buchstäblich.
Lancelot 28º-7º wurde in der Ausschreibung für Kulturprojekte 2026-2027 der Centros de Arte, Cultura y Turismo ausgewählt. Karten sind bereits erhältlich.
Pamela Maletti
Günstigeres Wasser für 118 Landwirte und Viehhalter: 148.000 Euro vom Consorcio
Das Festival Campesino kehrt am 22. August zurück, mit Los Cantadores und Tamara
La Caleta de Famara feiert bis zum 23. August, mit Prozession auf See