In Soo sind alle 14 Plätze der Gruppe für Ein- bis Zweijährige belegt, und in Costa Teguise kommen 36 dazu

Eine Zahl sagt mehr als viele Erklärungen: die Gruppe für Ein- bis Zweijährige am CEIP in Soo hat alle vierzehn Plätze belegt. Soo ist ein kleines Dorf, und vierzehn Familien, die sich sofort anmelden, heißt: das Angebot wurde wirklich gebraucht.
Was neu ist
Die Gemeinde Teguise setzt auf die Escuelas unitarias – die kleinen Dorfschulen mit wenigen, gemischten Klassen – und auf Angebote für die Altersgruppe 0 bis 3, in der Familien am meisten allein gelassen werden.
In Costa Teguise hat das Bildungsministerium der kanarischen Regierung einen neuen Raum für Zwei- bis Dreijährige mit Platz für 36 Kinder gebaut. Die Arbeiten sind fertig, aber der Raum ist noch nicht in Betrieb: die Gemeinde hofft, dass er noch in diesem Schuljahr dazukommt.
Warum das zählt
Bürgermeisterin Olivia Duque trifft den Punkt: Teguise ist eine sehr weitläufige Gemeinde, und Dienste in die einzelnen Dörfer zu bringen heißt, dass eine Familie aus Soo ihr Kind nicht jeden Morgen ins Auto setzen muss. »Familien brauchen nahe und gute Alternativen«, sagt sie, »und wir wollen, dass unsere Kinder sie erreichen können, egal in welchem Ort sie wohnen.«
Bildungsstadträtin Mar Boronat ergänzt, die Planung müsse die Eigenheiten jedes Ortes berücksichtigen – der Unterschied zwischen einer am Schreibtisch geschriebenen Politik und einer, die funktioniert.
Daniele Boagno
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