Eine Woche, die Insel mit den Augen eines Architekten zu sehen: das Programm vom 3. bis 9. Oktober

Die Architektenkammer von Lanzarote (COALZ) eröffnet ihre Architekturwoche vom Samstag, 3., bis Freitag, 9. Oktober. Das Motto dieses Jahres lautet »Bewohnte Ökosysteme. Von der Stadt zur ländlichen Welt«, und die Wahl sagt schon, wohin das Programm blickt: nicht auf Denkmäler, sondern darauf, wie an Orten gelebt wird.
Samstag, 3.: am Rand des Meeres gehen
Um 10:30 Uhr startet »Arrecife litoral«, ein Gang entlang der Meereskante von La Puntilla nach El Reducto. Geführt wird er von zwei verschiedenen Berufen, die dieselbe Straße erzählen: dem Architekten Luis Díaz Feria und dem Archäologen Jesús Cáceres. Der eine erklärt, wie die Stadt gebaut wurde, der andere, was vorher darunter lag.
Dienstag, 6.: Landkinder und ihr Ort
Vormittagswerkstatt in der Dorfschule CEIP Tao: sie heißt »Der Ort, den wir bewohnen«, geleitet von Guayarmina Rijo Molina, und lädt die Kinder ein, ihr eigenes Dorf als etwas zu sehen, das jemand entworfen hat – und anders hätte entwerfen können.
Mittwoch, 7., und Freitag, 9.: die beiden Vorträge
• Mittwoch, 7., 19 Uhr — Juan Palop-Casado über Landschaftsgestaltung als nachhaltige Infrastruktur: die Idee, dass Grün und Gelände keine Dekoration sind, sondern Anlage, wie Kanalisation und Straßen.
• Freitag, 9., 18:30 Uhr — Óscar Miguel Ares darüber, wie man Orte mit sehr wenigen Mitteln verwandelt. Auf einer Insel, auf der jedes Material per Schiff ankommt, ist das alles andere als theoretisch.
Donnerstag, 8.: der Fotowettbewerb
»Límites difusos«, unscharfe Grenzen, wird vorgestellt; die Entscheidung fällt am Weltstädtebautag.
Der Abschluss
Nach dem Vortrag von Ares am Freitag läuft der Dokumentarkurzfilm Strange Goodbye, vorgestellt von den Kuratoren Ander Bados und Miguel Ramón.
Giacomo Piraino
Am Sonntag im Parque de Maneje geht es darum, auf dem Feld zu bleiben: Rey de la Cancha und KO-Turnier
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