Der letzte Tag nach fünf Jahren Therapie, erzählt zwischen Raves und Afters: »Vierdingo« am 23. im El Almacén

Iván steht vor dem letzten Tag einer Therapie, die fünf Jahre gedauert hat. Darin steckt der ganze Monolog: in diesen Stunden geht er seine Erinnerungen durch, seine Erfahrungen und vor allem sein Verhältnis zum Feiern – die Raves, die Afters, die Nächte, die nicht enden – um den Weg zu rekonstruieren, den er gegangen ist, um seine Unsicherheiten zu verstehen und sich mit sich selbst zu versöhnen.
Das Stück heißt Vierdingo, geschrieben und gespielt von Esteban Garrido, und läuft im El Almacén in Arrecife am Freitag, 23. Oktober, um 20 Uhr.
Warum das nicht das übliche Stück über psychische Gesundheit ist
Zwei Dinge halten es von der Rhetorik fern. Erstens bringt es Humor, Gefühl und elektronische Musik zusammen: es bittet nicht um Mitleid, es erzählt. Zweitens verteidigt es die Therapie als Werkzeug – nicht als Zeichen, dass etwas kaputt ist, sondern als Mittel, persönlichen Konflikten zu begegnen. Das ist eine Haltung, und im Theater merkt man den Unterschied zwischen Arbeiten, die eine haben, und solchen ohne.
Die Auszeichnungen
• Premio Joven de Teatro, Molina de Segura
• Premio Nazario, Festival Cultura con Orgullo, Sevilla
Praktisches
El Almacén, Arrecife, Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr. Karten über die Kanäle des Cabildo.
Es ist der dritte von vier Titeln, mit denen der Cabildo die Bühnensaison eröffnet, nach Supersaurio und Libros cruzados. Den Abschluss macht am 29. Oktober in Haría die Noche de finados.
Giacomo Piraino
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