La Graciosa, die achte Kanareninsel mit Straßen aus Sand

Jahrzehntelang waren die Kanaren «sieben Inseln». La Graciosa galt als Nebenland Lanzarotes, obwohl dort Hunderte Menschen lebten. 2018 erkannte der spanische Senat sie als achte bewohnte Insel des Archipels an.
Rund siebenhundert Menschen leben dort, fast alle in Caleta de Sebo. Die Straßen sind nicht asphaltiert, sondern aus Sand; man bewegt sich zu Fuß, mit dem Rad oder in den zugelassenen Geländewagen. Hotels im üblichen Sinn gibt es nicht, nur Mietshäuser und einen kleinen Campingplatz.
Wie der Tag abläuft
Die Fähre legt in Órzola ab und braucht eine halbe Stunde. Tagesgäste mieten meist im Hafen ein Fahrrad und fahren zur Playa de las Conchas im Norden oder zur näheren, geschützteren Playa Francesa.
Die Insel gehört zum Meeresschutzgebiet des Chinijo-Archipels, dem größten Europas. Wasser mitnehmen: außerhalb von Caleta de Sebo gibt es nichts, und Schatten schon gar nicht.
Anna Borlenghi
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