El Golfo, der grüne See im halbierten Krater

Das Meer hat die Hälfte des Kegels abgetragen und seinen Querschnitt freigelegt, wie ein Lehrbuchschnitt der Geologie: rote, schwarze und ockerfarbene Schichten übereinander. Zu seinen Füßen liegt der Charco de los Clicos, vom Ozean nur durch einen schwarzen Sandstrand getrennt.
Das Wasser ist smaragdgrün wegen der Algen, die darin leben, in einem hypersalinen Milieu, gespeist vom Meerwasser, das unter dem Geröll durchsickert. Der Name stammt von den clicos, den Muscheln, die man hier einst sammelte.
Die Regeln
Die Lagune steht unter Schutz: Der Abstieg ans Ufer ist untersagt, Baden ebenfalls. Man betrachtet sie vom oberen Aussichtspunkt, den man in kurzem Fußweg vom Parkplatz am Ortseingang von El Golfo erreicht.
Der Ort lohnt den Halt: eine ehemalige Fischersiedlung, heute eine Reihe von Restaurants am Wasser, alle mit frischem Fisch. Es ist der westlichste Punkt der Insel, und der Sonnenuntergang kommt frontal.
Quellen: Cabildo de Lanzarote; Gobierno de Canarias, Parque Natural de Los Volcanes.
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