Kamezí, Lanzarotes Michelin-Stern: die Insel in vierzehn Gängen

Jahrzehntelang war Lanzarote die Insel, auf der man guten Fisch aß – und mehr nicht. 2025 kam der erste Michelin-Stern ihrer Geschichte, mit einer genauen Adresse: Kamezí in Playa Blanca, in der Anlage Kamezí Boutique Villas, die Meerenge La Bocaina vor sich und Fuerteventura am Horizont.
2019 eröffnet, ist es in sechs Jahren zum Referenzrestaurant der Insel geworden. In der Küche steht Rubén Cuesta, der die Idee so zusammenfasst: Um zur Moderne zu gelangen, muss man erst die Tradition beherrschen. Der Guide hat den Stern 2026 bestätigt, dazu kommt eine Repsol-Sonne.
Was auf den Tisch kommt
Ein einziger Weg, das Degustationsmenü Kamezí: vierzehn Gänge, die Lanzarotes Küche mit den Mitteln der Avantgarde neu lesen, vor allem mit Fisch und Meeresfrüchten der Insel. Das Brot wird im Haus gebacken, die Produkte liegen sichtbar in der Theke am Eingang, die Räume öffnen sich zum Himmel und sind mit Vulkanstein verkleidet. Das Menü kostet 180 Euro, die Weinbegleitung 95.
Gut zu wissen
Nur abends, Dienstag bis Samstag, 19 bis 22 Uhr. Calle Mónaco 2, Playa Blanca. Reservierung nötig: Es gibt wenige Tische, in der Hochsaison sind sie Wochen vorher vergeben.
Anna Borlenghi
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